Blackbjack Hard Hands

Online Blackjack Tipps - Hard Hands im Vergleich zu Soft Hands

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem Unterschied zwischen "Soft" und "Hard" Blackjack Händen und den unterschiedlichen Strategien für die jeweilige Hand.

Wir haben uns ja bereits einige Spielweisen angesehen, welche an den Blackjacktischen angewendet werden, außerdem haben wir Ihnen die Anwendung der Basic Strategie erklärt und Ihr Wissen über die Odds verbessert, damit Sie während Ihres Spiels bessere Entscheidungen treffen können.

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem Unterschied zwischen "Soft" und "Hard" Blackjack Händen und den unterschiedlichen Strategien für die jeweilige Hand.

Was sind Hard Hands

Hard Hands sind die Hände bei Blackjack bei welchen kein Ass im Spiel ist. Ein Jack und eine 7 gehören z.B. zu den Hard Hands. Das bedeutet, daß die Gesamtsumme der beiden Karten fix ist und Ihr Spiel durch die aufgedeckte Karte des Dealers und die Basic Strategie bestimmt wird. Hard Hands bieten Ihnen wenig Flexibilität und Sie müssen immer vorsichtig spielen, da Sie zu jeder Zeit "Busten" können, wenn Sie mit einer Hard Hand eine hohe Karte bekommen.

Was sind Soft Hands?

Im Gegensatz dazu sind Soft Hands bei Blackjack die Hände bei welchen ein Ass mit im Spiel ist. Ein Ass und eine 6 wären somit eine "Soft" 17. Diese Hand wird als "Soft" bezeichnet, da der Kartenwert nicht fix 17 ist, da diese Hand als 7 oder als 17 gespielt werden kann.

Das gute an Soft Hands ist, daß Sie nicht „Busten" können, wenn Sie eine weiter Karte erhalten. Das Ace kann als 1 oder als 11 gespielt werden! Eine großartige Ausgangsposition, welche sehr vorteilhaft für Sie sein kann und in welcher Sie eine aggressive Strategie spielen und entsprechende Einsätze machen sollten.

Die beste Blackjack Strategie für diese Hände

Das Erste, was Sie in Ihre Überlegungen miteinbeziehen wenn Sie eine Soft Hand spielen, ist die offene Karte des Dealers. Hat der Dealer eine 5 oder eine 6, ist die Chance, daß er "Bustet" relativ groß und Sie haben eine gute Ausgangsbasis. Da Sie wissen, daß Sie nicht "Busten" können, wenn die nächste Karte kommt und der Dealer sich sehr wohl selbst "Busten" kann, sollten Sie die Möglichkeit nutzen, um Ihren Profit zu erhöhen und verdoppeln. Sie haben ein gute Chance eine starke 19,20 oder 21 zu bekommen, sollten Sie keine gute Hand bekommen, besteht immer noch die Möglichkeit, daß sich der Dealer selbst "Bustet".

Wenn Sie ein Ass und eine Acht halten, eine "Soft 19" oder ein Ass und eine Neun für eine "Soft 20" sollten Sie anstatt zu verdoppeln besser "Stand" auswählen, da Sie ja bereits eine starke Hand haben, mit welcher Sie eine hohe Gewinnchance haben. Es besteht also keine Notwendigkeit, diese sichere Ausgangsposition für ein Verdoppeln aufzugeben. Sie sollten allerdings bei jeder anderen Soft Hand verdoppeln, wenn der Dealer 5 oder 6 zeigt.

Diese Spielweise scheint für den durchschnittlichen Spieler etwas aggressiv zu sein, es wurde aber in tausenden Computersimulationen auf mathematischem Weg bewiesen, daß diese Spielweise in dieser Situation die profitabelste ist.

Denken Sie immer daran, daß Sie nur bei den ersten beiden Karten verdoppeln können. Wenn Sie ein weiteres Ass bekommen sollten, ist Ihre Hand immer noch "Soft", sie können aber nicht mehr verdoppeln. Sie sollten mit einer schwachen Soft Hand immer solange eine weitere Karte nehmen bis die Hand zu einer Hard Hand geworden ist, da Sie nicht "Busten" können und die Chance haben die richtige Karte zu bekommen, welche aus Ihrer schwachen Hand eine starke Hand macht.

Wenn Sie nun verstanden haben wie wichtig der Unterschied zwischen Soft Hands und Hard Hands ist, haben Sie einen wichtigen Skill für das erfolgreiche Blackjack Spiel erworben. Sie sollten Ihre Soft Hands aggressiv spielen, wenn der Dealer eine schwache Hand hält und dadurch Ihren Profit maximieren.

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