Annette “Annette_15” Obrestad als Botschafterin im Venetian

Annette Obrestad

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Das Venetian-Casino in Las Vegas hat mit folgender Enthüllung im Zeitraum von nur drei Monaten das zweite Mal für Aufsehen gesorgt: Annette „Annette_15” Obrestad soll den Pokerraum als Botschafterin vertreten.

Obrestad wurde über Nacht berühmt, als sie 2007 als jüngste Spielerin ein World Series of Poker-Bracelet gewinnen konnte. Im WSOP Europe Main Event in London schlug sie ihren Gegner John Tabatabai im Heads-Up und strich dabei 1.000.000 Pfund für den ersten Platz ein.

Der britische Pokerraum Betfair, der in Folge als Sponsor für die WSOPE auftrat, holte sich Obrestad und Tabatabai ins Team Pro, aber zu Obrestads Ungunsten veränderte sich die Gesetzeslage in England. Regulierungen untersagten allen Menschen unter 25 Jahren, Werbung für Glücksspiele zu machen. Das führte dazu, dass ihre Zeit bei Betfair begrenzt war.

Schon vor ihrem Sieg beim WSOPE Main Event hatte sich Obrestad einen Ruf als ausgesprochen aggressive, furchtlose Turnierspielerin erarbeitet. Unter dem Alias „Annette_15“ crushte Obrestad über viele Jahre hinweg die Online-Turnierszene – zeitweise rangierte sie sogar als Nummer eins der Welt auf PocketFives.com. Die zierliche Norwegerin hat online mehr als 2,7 Millionen Dollar gewonnen, darunter auch ein Sieg bei einem 180 Man SNG, bei dem sie lediglich einmal ihre Karten angeschaut hat. Hinzu kommen weitere 3,92 Millionen US-Dollar von Live-Turnier-Circuit.

Während kein Zweifel daran besteht, dass Obrestad ein gewaltiges Pokertalent hat, mutet ihre Ernennung zur Repräsentantin des Venetian-Casinos seltsam an. Schließlich gehört das Venetian niemand geringerem als Sheldon Adelson, der seit Jahren einen erbitterten Krieg gegen Online-Poker führt und für seine Lobby-Arbeit auch Millionenbeträge in die Hand nimmt.

Obrestad startete ihre Karriere nicht nur beim Online-Poker, gerüchteweise war sie bei ihren ersten Gehversuchen sogar minderjährig. Das ist einer der Punkte, über die sich Adelson in seinen Rants gerne besonders lautstark auslässt. Nehmen wir dazu, dass Obrestad ein Full Tilt Pro war, als der Pokerraum geschlossen werden musste (unter der schwachen Führung von Ray Bitar und den bekannten Poker-Gesichtern Howard Lederer und Chris Ferguson), und dass sie den nicht mehr bestehenden Pokeranbieter Lock Poker aktiv beworben hat, obwohl dieser seinen Spielern bereits seit einem Jahr Auszahlungen verweigert hat, ist es nachvollziehbar, warum die Ernennung Obrestads für die Online-Poker-Community mindestens verblüffend kam.

In den Two Plus Two-Foren schrieb ein Nutzer namens “TheJacob“: „Ich habe das Gefühl, das Venetian will uns an dieser Stelle trollen“. “roddy“ machte seinem Unmut Luft: „Wow – was für eine schäbige Entscheidung, für diesen Typen zu arbeiten, nach allem, was sie dem Online-Poker zu verdanken hat.“

Noch mehr negative Kommentare über Obrestads Deal ergossen sich auf Twitter, als Rich Muny folgenden Tweet abschickte:

Obrestad folgt Erica Lindgren als Repräsentatin des Venetian-Casinos

Wie eingangs erwähnt, ist dies die zweite seltsame Ernennung des Venetians. Bereits vor wenigen Monaten beehrte das Las-Vegas-Casino Erica Lindgren, die Ehefrau von Erick Lindgren, mit der gleichen Aufgabe. Natürlich handelt es sich bei Erica Lindgren um eine eigenständige Person und auch um eine fähige Pokerspielerin. Trotzdem wird sie für immer mit ihrem Ehemann und seiner angeschlagenen Reputation verbunden bleiben.

Im Februar 2015 verklagte die Muttergesellschaft von PokerStars Erick Lindgren auf 2.531.807 Dollar. Von der Summe beziehen sich allein zwei Millionen auf eine irrtümliche Überweisung auf sein Bankkonto, die er nicht zurückgezahlt hat. Bei der übrigen Summe handelt es sich um einen Teil eines Kredits, den Erick Lindgren genauso wenig zurückgezahlt hat.

Erick Lindgren stellte im Juni 2015 einen Insolvenzantrag, mit der Behauptung, dass sich sein Vermögen auf weniger als 50.000 Dollar beläuft. Er ließ sich schon drei Jahre zuvor für insolvent erklären – zu diesem Zeitpunkt hatte er mehr als 8.000.000 Dollar Schulden angehäuft, von denen allein 3.800.000 Dollar auf die Internal Revenue Service (IRS) entfallen, die Bundessteuer-Behörde in den USA.

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